die 3 besten Rezepte – vegane Weihnachtsplätzchen

Was wäre die Vorweihnachtsteit ohne Plätzchenduft? Für mich gehört das Backen zum Advent einfach dazu. Zu meinen Lieblingen gehören Vanillekipferl, die hat meine Oma früher immer gebacken. Aber auch ganz normale Ausstechplätzchen und Elisenlebkuchen stehen hoch im Kurs. Da ich nun seit 7 Jahren vegan lebe, hatte ich einige Jahre Zeit um die besten Rezepte für vegane Weihnachtsplätzchen zu finden.

Vegane Vanillekipferl

Ich hab ein wirklich wirklich gutes Rezept, was nicht bröselt und sehr lecker schmeckt! Es ist von meiner Oma, nur veganisiert. Ich hoffe ihr seid auch so große Vanillekipferl Fans wie ich.

Ihr braucht:

  • 300g Mehl
  • 200g weiche Margarine
  • 80g Zucker
  • 110g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • echte Vanille
  • Zum Bestäuben: 70g Puderzucker und etwas Vanille

Verknetet alle Zutaten (außer die zum Bestäuben) zu einem schönen mürbigen Teig. Formt eine Kugel und lasst den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Ihr braucht dazu nicht unbedingt Frischhaltefolie nutzen, das geht auch mit einem Wachstuch oder einfach in einer Schüssel mit Deckel oder einem Teller darauf. Danach einfach mit den Händen kleine Kipferl aus dem Teig formen (die gehen im Ofen ordentlich auf!) und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Der Teig reicht für etwa zwei Bleche. Die Kipferl 15 min. bei 180 Grad Umluft backen. Lasst sie kurz abkühlen und wälzt sie anschließend in Puderzucker mit Vanille. Ist aufwändiger als die Kipferl einfach zu bestäuben, schmeckt aber leider besser.

Zucker und Haselnüsse könnt ihr im Unverpacktladen kaufen und mit einem guten Mixer selbst mahlen/ zu Puderzucker verarbeiten.

vegane weihnachtsplätzchen

Einfache „Butterplätzchen“ zum Ausstechen

Der Klassiker unter den Plätzchen und immer lecker. Statt Butter verwendet ihr natürlich Margarine für vegane Weihnachtsplätzchen, das funktioniert tatsächlich genauso gut. Prima eignet sich hier die Alsan Margarine in der orangefarbenen Packung.

Ihr benötigt:

  • 300 g helles Mehl
  • 200 g kalte vegane Margarine
  • 100 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • Saft einer halben Zitrone

Vermischt die trockenen Zutaten miteinander und gebt dann die kalte Margarine, am besten in Stücke geschnitten, sowie den Zitronensaft dazu. Knetet so lange, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben, aber auch nicht zu lange, da der Teig sonst bröselt. Lasst den Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig ca. 5mm dick ausrollen. Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 180 Grad Ober-und Unterhitze 8-10 min backen. Lass die Plätzchen auskühlen, danach könnt ihr sie dekorieren. Ich nutze dafür zum Beispiel gern Zuckerguss, Streusel und Kuvertüre. Vegane Weihnachtsplätzchen sind auch ein tolles Geschenk für Familie und Freude. Ich sammle in der Adventszeit immer ein paar Einweggläser und fülle diese mit den Plätzchen. Mit einer kleinen Schleife darum ist das ein süßes Geschenk.

Brauchst du noch ein gutes Rezept für dein veganes Weihnachtsessen? Dann schau dir doch mal diese veganen Rouladen an.

Vegane Elisenlebkuchen

Die Lieblingsplätzchen meines Mannes, ich mache immer extra viel davon. 🙂

  • 100 g Datteln
  • 200 g Haselnüsse
  • 100 g Mandeln
  • 50 g Orangeat
  • 125 g Marzipan
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 1/2 TL Pottasche
  • 1 TL Backpulver
  • 60 ml Wasser
  • 60 g Dinkelmehl
  • Oblaten (ich bevorzuge 40mm für kleine Lebkuchen, die klassische Größe sind 90mm)
  • 100 g Kuvertüre
  • Puderzucker für einen Zuckerguss

Entfernt gegebenenfalls den Kern aus den Datteln und übergießt sie mit kochendem Wasser, darin lasst ihr sie 10 min einweichen. Behaltet 3 EL des Wassers und gießt den Rest ab. Mit dem aufbewahrten Wasser püriert ihr die Datteln fein. Die Haselnüsse und Mandeln röstet ihr in einer Pfanne ohne Öl bis sie duften. Rührt öfter und passt gut auf, dass sie nicht verbrennen. Gebt sie anschließend in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und mahlt sie mittelfein, aber nicht zu lange, sonst habt ihr Nussmus. 😀 Wenn ihr beides nicht habt, geht es auch mit einem Pürierstab oder ihr schlagt die Nüsse in ein Küchentuch ein und haut mit dem Nudelholz drauf.

Das Orangeat wird fein gehackt und das Marzipan in grobe Stücke gebrochen. Pürierte Datteln, Nüsse, Orangeat und Marzipan zusammen mit Lebkuchengewürz, Pottasche, Backpulver und 60 ml Wasser verrühren und kneten, bis eine homogene Masse entsteht.

Etwa einen Esslöffel der Masse auf die Oblate geben, am besten mit angefeuchteten Fingern verstreichen, damit die Masse gut mit der Oblate abschließt. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 160 Grad Umluft oder 170 Grad Ober- und Unterhitze für 15-20 min backen.

Lasst die Lebkuchen auskühlen und bereitet währenddessen die Glasur(en) zu. Ich mache eine Hälfte immer mit Schokoladenglasur und die andere mit Zuckerguss. Dafür schmelze ich die Kuvertüre im Wasserbad und tauche die Lebkuchen bis zur Oblate vorsichtig ein. Kurz die Schokolade abtropfen lassen, damit sie nicht verläuft und danach zum Aushärten zurück auf das Backpapier oder einen Teller.

Den Zuckerguss mache ich aus Puderzucker und etwas Wasser. Gebt erst sehr wenig Wasser hinzu, damit die Glasur nicht zu flüssig wird. Die Lebkuchen tauche ich wieder ein und lasse alles aushärten.

Tipp

Aus der übriggebliebenen Marzipanmasse könnt ihr zum Beispiel einfach ein paar Marzipankartoffeln machen, kleine Kugeln formen und durch Kakaopulver wälzen, fertig. 🙂

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen, lasst es euch schmecken.

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